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des Staatlichen Schlosses Frain an der Thaya!
Das Schloss Frain an der Thaya (Vranov nad Dyjí) liegt an der südlichen Landesgrenze von Tschechien etwa 110 km von Wien entfernt, es gehört zu den bemerkenswertesten Profanbauten des mitteleuropäischen Barocks. Das Schloss entstand durch Umbau einer landesfürstlichen romanisch gotischen Burg, die erstmals 1100 erwähnt wurde. Sein heutiges Aussehen verliehen dem Schloss die Grafen Althann nach dem vernichtenden Brand des Jahres 1665. Sie errichteten nach einem Projekt des berühmten Hofarchitekten Johann Bernard Fischer von Erlach zum ausgehenden 17. Jahrhundert zuerst den imposanten Ahnensaal mit seinem Schmuck, er dominiert in der hiesigen gegliederten Landschaft und steigert ihren Anmut. Unmittelbar darauf bauten sie die Schlosskapelle der Allerheiligsten Dreifaltigkeit als Ideengegenpol zum Saal. Im 18. Jahrhundert fand der Umbau mit den Wohngebäuden des Ehrenhofs seinen Abschluss. Das Schloss erwarb nach den Althann die polnische Familie Mniszek, sie führte die berühmte Frainer Steingutmanufaktur zur Blüte. Die mit ihr verwandten Stadnicki hatten das Schloss bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in ihrem Besitz. Heute befindet sich das nationale Kulturdenkmal im westlichen Teil des Nationalparks Podyjí in der Obhut des Staates. Mehr...